Der Grevenhof
Der Hof Grevenhof, ein einstelliger Heidehof, war früher ein Adelsbesitz. Der Name "Greve" bedeutet im altniederdeutschen "Graf", also Grafenhof. Die Besitzer verwalteten gleichzeitig das Holzgrafenamt des Druhwaldes, eine angrenzende sehr große Waldung, zu dem neun umliegende Dörfer gehörten.
Der Hof ähnelte einer kleinen Festung, von der man heute noch kleine Wälle und Gräben erkennen kann.
Im Jahr 1409 wurde der Hof von der Kirchengemeinde Bispingen käuflich erworben. Die "Meier" vererbten ihren Besitz immer an die nachfolgende Generation. Der Name änderte sich nur noch, wenn einer verstarb der keine männlichen Erben hinterließ.
Im Jahre 1865/67 wurde das heute noch von uns bewohnte Hauptgebäude erbaut.
Unser Großvater, Johannes Rüther, übernahm 1938 den Hof. Nach seiner Rückkehr aus der russischen Gefangenschaft 1947 baute er den Hof fast neu auf, nur das Wohnhaus mit seinen Stallungen wurden nicht neu erstellt, sondern umgebaut und modernisiert.
Sein Sohn, Hans-Heinrich Rüther, übernahm 1969 den Betrieb. Mit seiner Ehefrau Almut Rüther und ihren drei Kindern Henrik, Cord und Frauke bewirtschafteten Sie bis 1999 den Hof. Der Betrieb wuchs zusehens, um auch in der heutigen Zeit als Familienbetrieb bestehen zu können.
Seit Juli 1999 bewirtschaften wir, Cord und Birthe (unsere drei Kinder: Espe Jette, Lasse Bjarne, Tjorven Bennet) mit Eltern / Schwiegereltern den Hof mit einer Betriebsgröße von:
| 170 ha Wald | |
| 5 ha Grünland (Wiesen) | |
| 117 ha Ackerflächen d.h.: | 70 ha Getreide (Wintergerste, Triticale, Winterweizen, Hafer, Raps) |
| 30 ha Kartoffeln | |
| 7 ha Zuckerrüben | |
| 10 ha Flächenstilllegung | |
| 30 ha Öd- und Unland |
Desweiteren müssen täglich folgende Tiere versorgt werden:
430 |
Mastschweine |
280 |
Sauen |
820 |
Ferkel |
3 |
Pferde |
ca. 10 |
Katzen |
Im Februar 2002 haben wir einen neuen Ferkelaufzuchtstall für 440 Ferkel am Klärwerk eingeweiht.